Seit mehreren Jahren werden die Lehrgänge nach einem offiziellen Verfahren mündlich und schriftlich evaluiert. Die stets ausgezeichneten Ergebnisse sind durch die permanente Qualitätsoptimierung zu begründen. Die Abbrecherquote im Vollzeitlehrgang beträgt 0,4 % - eine Zahl, die für sich spricht.

 

  • „In den zwei Jahren des Erlebnispädagogik-Lehrgangs habe ich mehr gelernt als während meines gesamten Pädagogik-Studiums!"
  • „Diese Ausbildung hat mich wesentlich geprägt. Die Anregungen, die ich mitnehme sind unendlich wertvoll - DANKESCHÖN!"
  • „Noch nie habe ich die Anthroposophie so lebendig und zeitgemäß vertreten erlebt!"
  • „Das schönste Erlebnis war für mich die intensive Gemeinschaft, die vielen tiefen Begegnungen und die Freundschaften die unvorstellbar schnell entstanden sind."
  • „Jedes der einzelnen Wochenenden war für mich und die anderen eine wunderbare Perle. Die Vorfreude, endlich wieder ins EOS-Schullandheim zu einem Lehrgangs-Wochenende zu kommen, war bei allen erstaunlich."
  • „Dass sämtliche Absolventen weiter bei EOS arbeiten wollen und werden, spricht für sich."
  • „Ein dickes Lob an die hoch qualifizierten Dozenten, die gute Betreuung und Organisation und den „professionellen Service"!
  • „Der Lehrgang ist eine ausgesprochen sinnvolle Ergänzung zu einem Lehramtsstudium oder einer Waldorfausbildung."
  • „Angesichts der ständigen Einbrüche bei vielen Ausbildungsstätten ist dieser Lehrgang eine bemerkenswerte Ausnahme und Vorbild. Die enorme Beliebtheit des Lehrgangs ist durch dessen Qualität vollkommen gerechtfertigt."
  • „Das Konzept des Lehrgangs ist einfach stimmig und rund: es ist nichts zu viel und nichts zu wenig und alles kann sofort in meinem Alltag eingesetzt werden."
  • „Neben den eigentlichen Inhalten gab es so viel, was wir zusätzlich ganz nebenbei gelernt haben: neue Formen der Gemeinschaftsbildung, wie Stimmungen erzeugt werden, Methodenkompetenz, Umgang mit rituellen Elementen, Lieder, Tänze, Stockfechten, 1000 Spiele und natürlich das Wichtigste: wir sind sensibler und erlebnisfähiger geworden!"

 

Erlebnisberichte von einzelnen Themen-Wochenenden finden Sie hier:

Noch kaum einer von uns stand jemals selbst auf einer Bühne, geschweige denn in einem Zirkus. Die glitzernden Lichter aus dem Zirkuszelt, die haben wir schon als Kinder geliebt. Und wir alle wollten erlernen, Tipps und Tricks der Zirkuskünste!

Unsere Dozentin, eine wunderbar-begeisterte Circusdirektorin, die uns in Jonglage, Balance und Akrobatik unterrichtet, schaffte es.

So bringt sie uns nicht nur das Jonglieren selbst, sondern auch gleichzeitig die Methodik dafür bei. Tücher und Bälle wirbeln durch die Luft, Teller beginnen sich zu drehen, Diabolos schrauben sich in die Höhe, Ringe und Keulen folgen...

Zum finalen Höhepunkt, soll der Sonntag von einer Circusvorstellung gekrönt werden. In Windeseile studieren wir eine gemeinsame Jonglier- und Akrobatiknummer ein - dann werden emsig in kleineren Gruppen individuelle Präsentationen erdacht und geprobt. Im Handumdrehen ist es soweit: Gespannte Stille hinterm Vorhang, dann heißt es: „Manege frei!" für unseren Blitz-Circus. Gebannt verfolgen wir die Nummern der „Kollegen", fasziniert vom Einfallsreichtum und der Freude die sie in jedes Gesicht zu zaubern vermögen.
Von der Magie des Circus wurde an diesem Wochenende wohl jeden erfasst. Man darf gespannt sein, wie diese Magie durch den Einzelnen weiter wirken wird.

Annette

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In den letzten Jahren wurde der pädagogischen Wert des Schulzirkus als Indoor-Erlebnispädagogik mehr und mehr erkannt. Zu Recht. Es gibt kaum etwas Anregenderes als Zirkusluft.

Sport

Die schönste Nebensache der Welt wurde für ein halbes Wochenende zur schönsten Hauptsache. Sport fasziniert mehr Menschen als jedes andere Thema. Eine Fußballweltmeisterschaft oder die Olympischen Spiele locken mehr Menschen „hinter dem Ofen" hervor als alle anderen globalen Ereignisse.
Sport hat innerhalb der Erlebnispädagogik eine zentrale Rolle eingenommen. Zu Recht?

An diesem Wochenende hörten wir viel Erstaunliches und Hintergründiges über die Welt des Sports. Verblüffend und für den einen oder anderen provokant war die These, dass Sport weit mehr ist, als ein simples Mittel zur Erzeugung von „Spaß und Adrenalin" - wie dies in der Erlebnispädagogik leider eher üblich ist.
Nein - Sport in einer neuen Weise verstanden und eingesetzt könne ein wertvolles Instrument der Persönlichkeitsbildung darstellen.
So vorbereitet, stürzten wir uns in die verschiedenen Sport- und Bewegungsübungen. Immer wieder tauchte dabei ein überraschendes Aha-Erlebnis auf. Kaum jemand hatte es vermutet, dass selbst hinter einfachen Kinderspielen (Ball über die Schnur, Völkerball, Brennball...) tiefe Symbole, Sinnbilder und Archetypen stecken können. Tief einleuchtend deswegen auch der Hinweis, dass jedes Sportspiel eine bestimmte „erlebnistherapeutische Wirkung" habe und im Sinne der „Erlebnis-Homöopathie" entsprechend heilsam eingesetzt werden könne.

Der Höhepunkt des Wochenendes war aber das „Riesen-Spektakel" am Sonntag: der König ruft zum Turnier auf! Alle sollen sich versammeln, die bereit sind, alles zu geben, für die dritte höhere Sache!

Jeder schlüpfte mit Vergnügen in eine neue Rolle und wurde Streiter eines Volkes. Doch entgegen der bekannten olympischen Sitte, kämpften die Völker nicht gegeneinander, sondern miteinander. Und schon ging es los: in verschiedenen Stadions eiferten die einzelnen Völker darum, bestimmt sportlich-kooperativen Aufgaben zu lösen. Die einen mussten sich im Ringen, die anderen im Laufen und wieder andere im Speerwurf beweisen.

Der Jubel war groß, als im letzten Moment doch noch das letzte Licht für die Erleuchtung des verdunkelten Tempels erobert wurde!
Obwohl ich ein komplettes Sportstudium hinter mir habe, war ich verblüfft über die pfiffigen Ideen an diesem Wochenende. Und vor allem auch dankbar für die herrlichen und sinnvollen Alternativen zu dem verbreiteten flachen Verständnis von Sport.

Spiel

Es geht nicht immer ums Gewinnen! Vielmehr um spielerisch Gemeinschaft zu erleben, sich von ganz anderer Seite kennenzulernen! Die Spielwelt deckt die Bereiche der Sinne, Natur, Gelände und Kooperation ab. Besonders spanndend waren die Fragen, wann spielt man welches Spiel (mit wem?) und wie leite ich ein Spiel an, dass es spannend, erlebnisreich und freudvoll wird?

Wir jedenfalls haben darüber ganz schön viel gelernt!

Ein Teilnehmer

 

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Sport: die schönste Nebensache der Welt! Für Kinder oftmals sogar die wichtigste Nebensache der Welt. Nicht nur deshalb ist Sport ein wichtiger Baustein in unserer Erlebnispädagogik-Ausbildung.

Mit einer gelungenen Verbindung aus Kopf, Hand und Herz entstand beim Tanz/Schauspiel-Wochenende die Grundlage für eine neue Dimension - die Erlebenspädagogik - die nicht auf die Maximierung von (HABEN-) Erlebnissen, sondern auf die qualitative Steigerung von (SEIN-) Erlebnissen zielt.

Tanzen:

Mit traditionellen Tanzformen von Irland bis Griechenland gab die Dozentin Astrid Jochens (Waldorf- und Tanzlehrerin aus Reutlingen) einen geschichtlichen Einblick in die Kulturzusammenhänge zwischen Altertum und Neuzeit. Tänze wie Beansetting (Bohnen pflanzen), oder Gathering Peacods (Erbsenpflücker) lassen ahnen, wo der Ursprung im gemeinsamen Tun liegt. Zurückversetzt in die früheren Jahrhunderte erlebten die SPIRIT-Teilnehmer die gemeinschaftsbildenden und entwicklungsfördernden Elemente des Tanzes.
Mit verblüffend einfachen Reigen - so konnten wir erfahren - lassen sich z.B. Unterstufen- schüler spielerisch "einfangen" und begeistern. Bei temperamentvollen Kreistänzen hingegen können sich "pubertierende Jungen und Mädchen" aus der Mittelstufe richtig austoben. Und bei stimmungsvollen Abschlusstänzen können selbst Erwachsene zwischen 20 und 40 Jahren ins Schwärmen geraten...

Schauspiel

Wir alle hatten etwas Bedenken, vor dem Moment, an dem es hiess: Bühne frei! Denn da standen wir, verkleidet als Ronja und Birk, die über den Graben sprangen, oder als Robin Hood, der mit den Schergen des Sheriff von Nottingham kämpfte! Doch nach einer spielerischen ungezwungenen Einführung verloren wir alle Hemmungen und fassten schnell Mut uns auf die Bühne zu wagen - und mussten zugeben, dass wir sogar richtig viel Spaß am Schauspielern hatten! Noch dazu lernten wir eine ganze Reihe methodischer Ideen, die wir in einem Theaterworkshop umsetzen können!

 

An diesem Wochenende ist es gelungen, erneut größere Zusammenhänge erfahrbar zu machen und den Menschen wieder in Beziehung zu Gruppe, Gesellschaft, Natur und Universum zu stellen.

(Ein Teilnehmer)

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"Lerne Tanzen - sonst wissen die Götter mit dir nichts anzufangen!" (Augustinus)

Kaum zu glauben: die zwei Jahre Ausbildung in Erlebnispädagogik sind verflogen wie der Schwarm in unserem Lied „Zug der Schwäne".

Obwohl wir in den 2 Jahren an Überraschungen gewohnt wurden, staunten wir, als wir zum ersten Mal von der neuartigen „Prüfungsphilosophie" hörten, die von der EOS-Leitung vorgetragen wurde.
Dort wurde gesprochen von der Überkommenheit des alten Leistungsbegriffes, von „New Leadership" und einem humanen, nicht hierarchischen und mechanistischen Prüfungswesen.

Denn statt „Abfragestunde", „multiple Choice-Test" und ähnlicher intellektualistischer Techniken wurden wir ganz anders gefordert: 

Wir waren in ein sogenanntes World-Cafe eingeladen, der Kaffee duftete, große Tische mit riesengroßen weißen Blätter warteten auf uns. Jeweils in Kleingruppen beschrieben wir die Papier und beantworteten Fragen wie:" Was ist der Unterschied zwischen Erlebnis und Erlebenspädagogik". Zum Abschluss stellten wir uns gegenseitig unsere Antworten vor, und lernten selbst nochmal viel Neues von einander kennen!

Die Praxis machte einfach so viel Freude: Gegenseitig führten wir uns ins Erleben, mit fetzigen Sportspielen, sinnlichen Naturerlebnissen oder kniffligen Kooperationsaufgaben!

In verdienter Hochstimmung ließen wir uns dann dafür am Abend vom „EOS-Team" verwöhnen. An einem wundervollen Platz in der Natur blickten wir noch einmal voller Dank auf die 2 Jahre zurück. Im Schein der Fackeln sangen wir wehmütig „unsere Lieder", erzählten Schwänke und am Ende mischten sich die Tränen der Freude mit denen des Abschieds.
Als am nächsten Tag in feierlicher Stimmung die Zertifikate überreicht wurden, wurde uns bewusst, dass wir 2 traumhafte und unvergessliche Jahre verbringen durften. Dass es Begegnungen seltener „Schönheit" gegeben hat und dass der Begriff Freundschaft neu entdeckt wurde. Viele sprechen davon, weiterhin bei den Ferienlagern mitzumachen, manche wollen Erlebnis-Projekte in ihrem Umfeld aufbauen. Einzelne planen nach Freiburg umzuziehen oder eine Außenstelle zu gründen.
Auf zu neuen Horizonten!

Peter

Pädagogik steht dieses Wochenende auf dem Programm. Ein unendliches Thema, wir müssen versuchen, uns auf das Wesentliche zu beschränken - also Erlebenspädagogik.

Am Abend wird ein erster Überblick in der Fahrtenkunde gegeben: Was macht eine wirkliche erlebnispädagogische Fahrt aus? Welcher Tagesaufbau untertützt das Erleben? Wie schaffen wir es einen Spannungsbogen über die ganze Woche zu halten?

Am Samstag erarbeiten wir uns einzelne Elemente auf einer erlebnispädagogischen Fahrt, wie Workshops, Nachmittagsprogramm (Turnier, Ralley, Geländeerkundung, und vieles mehr) und Abendaktionen. Am Nachmittag hören wir von der spannenden Gruppendynamik und den verschiedenen Teamtypen, ein von EOS entwickeltes Modell über die Teamszusammensetzung wird uns vorgestellt! Am spannendesten war der Moment, als es hiess:" Und nun stell dich selbst einmal auf "Deinen" Teamtyp!

Und am Abend erleben wir selbst hautnah einen poetischen Abendabschluss unter einem bezaubernden Sternenhimmel!

Am Sonntag wartet das Thema „Waldorfpädagogik" und deren Hintergründe darauf, von uns theoretisch tiefer erforscht zu werden. In Arbeitsgruppen versuchen wir den drei Jahrsiebten pädagogische gerecht zu werden, und erfahren von den Grundsehnsüchten nach Natur, Gemeinschaft und Abenteuer!

Nun können wir es beim Abschied kaum noch erwarten, endlich selbst das erlebenspädagogisch Erlernte umzusetzen - am liebsten auf einem richtigen EOS-Ferienlager!

Ein Teilnehmer

Puh, jetzt aber beeilen - denke ich, als meine müden Füße mich am Freitag Nachmittag endlich durch die Straßen des heimeligen Leiselheim am Kaiserstuhl tragen. Mein Ziel: das EOS-Schullandheim, bzw. das darin stattfindende „Grundlagen der Erlebnispädagogik-Wochenende".

Etwa 20m vor mir sehe ich einen Reiserucksack mit Beinen die Straße heraufhechten - Ah! Ein Gleichgesinnter! Der Reiserucksack unterdessen biegt um eine Ecke - da muss es sein...

Der Blick auf das herrliche Gebäude der alten Dorfschule vor den einladenden Rebbergen, lässt mein Herz allerdings erst einmal höher schlagen und die ersten Bedenken in den Hintergrund treten.
Die nette Begrüßung durch einige dieser EOS - Wesen ( unverkennbar gezeichnet durch blaue Pullover mit EOS-Logo ) tut ihr Übriges.

Auf erlebnispädagogische Art und Weise hatten wir nun die Möglichkeit, unsere Talente zum Einsatz zu bringen. In kleine Gruppen eingeteilt durchliefen wir vier Aufgaben-Stationen, vom Kooperativen Abenteuerspiel bis hin zu kreativen Bereichen wurde eine erstaunliche Bandbreite abgedeckt - das ganze aber in sehr lockerer und angenehmer Atmosphäre!
Klasse! Ohne daß ich es bemerkt hätte, hat es das EOS-Team hier doch glatt geschafft, dass ich schnell in eine schon einigermaßen vertraute Vorstellungsrunde blicke...
Rein pantomimisch haben wir uns vor der Theorie noch gegenseitig den Beruf vorgestellt. Per „Lawinen-Methode" haben wir uns im Theorieblock den Begriff der „Erlebenspädagogik" erschlossen.

Zur Freude aller wurden anschließend noch beschwingte Lieder gesungen und nach mehreren Anläufen landen die Ausdauerndsten schließlich am ersten Abend am prasselnden Lagerfeuer auf dem Gelände des Schullandheimss. Den Samstag nutzen wir für weitere Vertiefungen in die Hintergründe der Erlebnispädagogik und bringen diese direkt durch praktische Erfahrungen ins Erleben: Spiele, abenteuerliche Herausforderungen und eine poetische Nachtwanderung lassen uns keinen Wunsch mehr offen!

Ich hätte nie gedacht, dass eine Gruppe „Erwachsener" fähig wäre sich so begeistert in ein Abenteuer zu stürzen!! Das macht unglaublich Spaß!

Bevor wir es uns dann zur Bettruhe geht,machen wir es uns mit der Gitarre gemütlich, so dass auch dieser Tag wie im Fluge vergeht...

Am Sonntag Nachmittag schließlich ist es dann soweit: wir verabschieden uns, mit einem weinenden und einem lachenden Auge!


Das weinende ist traurig, dass es schon zu Ende ist, das lachende Auge freut sich auf ein Wiedersehen mit dem einen oder anderen Teilnehmer zu einem weiteren EOS-Wochenende!

Für die viele Mühe und das schöne Wochenende bedanken sich noch einmal ganz herzlich:

(Wolfgang + Susanne )

poi jonglage(1)