• Kurt Hahn und Rudolf Steiner
  • Das zugrunde liegende Menschenbild bei Kurt Hahn
  • Hahn's Erlebnistherapie als Äquivalent des Krieges
  • Die vier Kategorien der Erlebnistherapie
  • Das Erlebnisverständnis bei Rudolf Steiner
  • Die Schulung der Erlebnisfähigkeit in der Waldorfschule
  • Das karitative Element in der Waldorfpädagogik
  • Vergleich des Erlebnisverständnisses bei Hahn und Steiner

Kurt Hahn und Rudolf Steiner waren die charismatischen Begründer zweier pädagogischer Richtungen. Kurt Hahn wird als „Vater der Erlebnispädagogik" apostrophiert, eines pädagogischen Ansatzes der weltweit hohe Beachtung genießt. Rudolf Steiner dagegen war der Begründer der Waldorfschulen, die ebenfalls weltweite Verbreitung gefunden haben.

Waldorfpädagogik und Erlebnispädagogik gelten als die erfolgreichsten (alternativen) pädagogischen Strömungen des 20. Jahrhunderts. Verwunderlich ist dabei, dass es zwischen diesen Richtungen noch zu keinem Austausch gekommen ist. Rudolf Steiner, der Begründer der Waldorfpädagogik, soll sogar den Wunsch gehabt haben, die Waldorfschulen zu reformieren. Beispielsweise erzählt eine mündliche Überlieferung davon, dass Rudolf Steiner auf dem Sterbebett auf die Frage „Welche drei Wünsche würden Sie gerne noch verwirklichen?" geantwortet haben: „Zunächst würde ich das Ruder an den Waldorfschulen zugunsten der künstlerischen (erlebnishaften) Seite herumreißen!"
Heute ist festzustellen, dass dieser Wunsch aktueller ist denn je. Hier beginnt unsere Spurensuche, die die „Kreuzungspunkte" von Kurt Hahn und Rudolf Steiner, von Erlebnis- und Waldorfpädagogik aufsuchen will...

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Michael Birnthaler

Zeitschrift für Erlebnispädagogik 4/5/2008

edition erlebnispädagogik, Lüneburg 2008