Waldorfpädagogik
„Ehrfurcht vor dem, was dem Dasein des Kinder vorangeht
Enthusiastischer Hinweis auf das, was dem Dasein des Kindes nachfolgt.
Schützende Bewegung für das, was das Kind erlebt."
Rudolf Steiner
KONZEPT
1919: Unter dem schockierendem Eindruck des ersten Weltkrieges stehend, entstanden vielerorts Bemühungen, das Erziehungswesen vollständig zu reformieren. Rudolf Steiner, Kurt Hahn und einige andere Reformpädagogen waren sich einig, dass nur über eine konsequente Reform des Bildungssystems ein notwendiger kultureller Aufschwung möglich sei. Aus diesem Impuls heraus ist die erste Waldorfschule in Stuttgart entstanden. Sie wurde dezidiert nicht als „Eliteschule", sondern in erster Linie als „Proletarierschule" für die unteren Schichten der Bevölkerung gegründet.
2009: Heute gilt die Waldorfschule als die erfolgreichste alternative Schulbewegung weltweit. Ihr reger Zulauf auf allen Kontinenten erklärt sich in dem umfassenden Konzept, das das Kind kompromisslos in den Mittelpunkt stellt und mit dem Prinzip der ganzheitlichen Erziehung ernst macht.
TEILNEHMER
Der Waldorfpädagogik-Kurs (2 Wochen) ist offen für alle Interessierte, die
- auf der Suche nach neuen Ideen und Methoden für ihre Arbeit mit Kindern, Jugendlichen
oder Erwachsenen sind - die "Erfolgsrezepte" der Waldorfpädagogik kennen lernen wollen
- ihre eigene pädagogische Praxis „erlebnisreicher" und „kunstvoller" gestalten wollen
- sich beruflich neu orientieren wollen oder sich beruflich neu anregen lassen wollen
PROFIL
Bei diesem Lehrgang erwartet Sie:
- ein Mix aus theoretischen Hintergründen und praktischen Anregungen, künstlerischen und didaktischen Übungen und konkreten methodischen Handreichungen
- eine inspirierende Lernatmosphäre und der Spirit der Waldorfpädagogik
- die Möglichkeit, individuelle Lernkonzepte zu erproben und persönliche Interessen und Fragestellungen einzubringen






