Natur
Nach einigen Wochen freuten wir uns schon wieder nach Freiburg in die herrliche Villa Mez zu kommen.
Dort wurden wir auch gebührend begrüßt. Das Follow Up, bei der die Quintessenz des letzten Wochenendes gezogen wird, kaum absolviert, ging es schon in medias res.
Der Leiter eines Bergerlebniszentrums, der selbst bei EOS die Ausbildung machte, überraschte uns mit Naturspielen und Sinnesübungen rund um die Elemente. Dabei ging es aber viel weniger um die sattsam bekannten „Natur-auf-der-Spur-Spiele" oder die Bestimmungsspiele, bei denen beispielsweise die Wasser- oder Bodengüte festgestellt wird. Stattdessen stand ganz im Mittelpunkt die Frage: wie ist es möglich, dass die Heranwachsenden (aber auch Erwachsenen) einen engeren Bezug zur Natur aufbauen können? Im Zeitalter der ökologischen Krise scheint dies eine (überlebens-) notwendige Frage geworden zu sein. Klar war uns schnell, dass dies nicht alleine durch intellektualistische Methoden geschehen kann. Entscheidend ist dagegen die Fähigkeit, die Natur sensibel wahrzunehmen und erleben zu können.
So war es nur logisch, dass wir ein ganzes Wochenende lang Methoden, Spiele und Übungen erlernten, die ein emotionales Mitschwingen mit der Natur ermöglichen. Die das Staunen über die Erhabenheit der Berge, die Ehrfurcht vor der Schönheit der Pflanzen oder die Dankbarkeit gegenüber den Tieren wachrufen.
An diesem Wochenende wurde mit ein lang erhoffter Schlüssel für das Verständnis der Natur geschenkt! Vielen Dank!
Eine Teilnehmerin

Kinder und Jugendliche verlieren laut den Ergebnissen aktueller Studien immer mehr den Bezug zur Natur. Hier ist der Erlebnispädagoge aufgerufen, der galoppierende Entfremdung zur Natur entgegenzuwirken.





